Wind für Biogas

Wir haben mehr als ein Jahr an unserem Konzept „Wind für Biogas“ gearbeitet und sind mit diesem in der Lage, unseren Kunden gründlich ausgearbeitete Projekte und damit auch eine sorgfältige Beratung zu bieten. Wenn der jährliche Eigenverbrauch der Biogasanlage mehr als 400.000 kWh beträgt und wenn der Standort eine Windgeschwindigkeit von mehr als 5,0 m/s in Nabenhöhe bietet, haben wir die Voraussetzungen für ein wirtschaftlich gesundes Projekt.

Baurecht

Aus baurechtlicher Sicht wird darin unterschieden, ob die Biogasanlage alleine oder gemeinsam mit dem landwirtschaftlichen Betrieb mit eigenproduzierten Strom versorgt wird. Bei einer Stromversorgung des landwirtschaftlichen Betriebes gemeinsam mit der Biogasanlage erfüllt unsere NPS100-24 die Bedingungen für ein privilegiertes Bauvorhaben nach § 35 Abs. 1 Nr. 1 BauGB. In dieser Kombination muss die Windenergieanlage dem landwirtschaftlichen Betrieb dienen und wird als Nebenanlage zum landwirtschaftlichen Betrieb beantragt.

Soll nur die Biogasanlage mit eigenproduzierten Strom versorgt werden, so erfüllt unsere NPS100-24 die Bedingungen für ein privilegiertes Bauvorhaben nach § 35 Abs. 1 Nr. 3 und Nr. 5 BauGB.

Netzanbindung

Unsere NPS100-24 erfüllt die AR-N-4105 Niederspannungsvorschriften.

Biogasanlage und landwirtschaftlicher Betrieb

Der überwiegende Stromanteil muss dem landwirtschaftlichen Betrieb dienen, sprich mehr als 50 % des erzeugten Stroms. Je umfassender die untenstehenden Kriterien bejaht werden können, desto eher ist eine Zuordnung der Biogasanlage zu dem landwirtschaftlichen Betrieb möglich. Das Bundesverwaltungsgerichts (Beschlüsse 7B4.10 und 7B6.10, vom 21./29.12.2010) beschließt über die Voraussetzungen für Bezug zur Landwirtschaft, dass  

- Die Biogasanlage dem landwirtschaftlichen Betrieb zur Verwertung von tierischen Nebenprodukten dient

- Der landwirtschaftliche Betrieb die von der Biogasanlage erzeugte Energie (Strom und/oder Wärme) nutzt

- Die Gärreste werden auf den landwirtschaftlichen Flächen des Betriebes ausgebracht bzw. als Dünger verwendet

- Die landwirtschaftlichen Flächen des Betriebes werden zum Anbau der Biomasse für die Biogasanlage verwendet

- Die Biogasanlage in einem räumlich-funktionalen Zusammenhang (wenige 100 Meter Entfernung) zum landwirtschaftlichen Betrieb steht

 Die EEG-Umlagesteuer

Das Teilpachtmodell kommt zur Anwendung, wenn bei allen Beteiligten eine Eigenversorgung vorliegen soll, damit lediglich die anteilige EEG-Umlagesteuer in Höhe von 40 % (für 2018 = 2,72¢) anfällt. Hierbei wird durch das Teilpachtmodell rechtlich sichergestellt, dass sowohl die Biogasanlage als auch der landwirtschaftliche Betrieb die Windenergieanlage betreiben und den Strom selbst verbrauchen. Unser Rechtanwalt stellt sicher, dass der Teilpachtvertrag für die Betreibergesellschaft für jedes einzelne Projekt individuell angepasst wird.

Standortgutachten

CIRKEL Energie lässt durch eine unabhängige Ingenieursfirma eine standortspezifische Windpotenzialberechnung ausarbeiten. Diese Berechnung enthält auch eine Berechnung über die prozentuale Verteilung zwischen Eigenverbrauch und Verkauf des eigenproduzierten Stroms. Diese Windpotenzialberechnung kostet €350 zzgl. MwSt.

Wirtschaftlichkeitsberechnung

Die Jahresproduktion der Windenergieanlage, die prozentuale Verteilung vom eigenproduzierten Strom, der Nettoeinkaufspreis für Strom und andere Daten werden danach in unsere Wirtschaftlichkeitsberechnung eingegeben.

Verkauf von Überschussproduktion

Die Überschussproduktion des Stroms wird in das öffentliche Netz eingespeist und wird im Jahr 2018 mit ¢7,98 vergütet.

 

Brochure Wind für Biogas

Brochure NPS100-24