Geld sparen und Strom mit der eigenen Windenergieanlage produzieren

In Deutschland weht der Wind an mehr als 300 Tagen im Jahr. Daher eignet sich der Wind ideal zur Stromerzeugung. Dies wird bereits seit Jahrzehnten in Form von Windparks bestehend aus Megawattanlagen umgesetzt. Auch im kleineren Stil können Windenergieanlagen genutzt werden, um Strom zu produzieren und diesen direkt vor Ort zu verbrauchen oder zu speichern. Sowohl Unternehmen als auch landwirtschaftliche Betriebe und Biogasanlagen können diese Möglichkeit nutzen.

Ein durchschnittlich großer landwirtschaftlicher Betrieb verbraucht jährlich zwischen 40.000 und 100.000 kWh Strom, landwirtschaftliche Großbetriebe und Biogasanlagen verbrauchen sogar deutlich mehr Strom. Viele Unternehmen haben ebenfalls einen Stromverbrauch in diesen Größenordnungen.

In vielen Fällen kann der Stromverbrauch eines landwirtschaftlichen Betriebes zu einem gewissen Grad gesteuert werden, sodass sich der Verbrauch über den Tag an die Stromproduktion der Anlage anpassen lässt. Somit wird der prozentuelle Eigenverbrauchsanteil an der Stromproduktion größer und die Wirtschaftlichkeit der Investition dadurch verbessert. Außerdem ist der Energiebedarf meistens im Winter deutlich höher - also in der Jahreszeit, in der der Wind am meisten weht und eine Windenergieanlage den meisten Strom erzeugt.

Sie können die tägliche Stromproduktion Ihrer Anlage verfolgen. Wenn der eigene Bedarf gedeckt ist, können Sie den überschüssig produzierten Strom in das Stromnetz einspeisen - so können andere Menschen Ihren grünen Strom nutzen.

Ihre Vorteile sind:

  • Sie sparen Geld bei der Stromnutzung
  • Sie machen sich unabhängiger von steigenden Strompreisen
  • Sie verdienen mit dem Verkauf des Überschüssigen Stroms Geld
  • Die Investition hat eine lange Lebensdauer
  • Sie reduzieren den CO²-Ausstoß
  • Sie liefern grüne Energie an andere Haushalte
  • Sie machen Deutschland etwas grüner

Ist eine Kleinwindenergieanlage sinnvoll für Sie?

Ob eine Kleinwindenergieanlage sinnvoll ist, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab: die Windverhältnisse vor Ort, Ihren Jahresverbrauch an Strom und Ihren Strompreis zzgl. MwSt. Beim ersten Besuch unseres Beraters werden Informationen zur Umgebung des potenziellen Standortes eingeholt. Wir prüfen beispielsweise, ob es Hindernisse gibt, welche die Stromproduktion der Anlage beeinflussen können, wie weit sie von Ihrem Nachbarn entfernt liegen würde (Geräuschemissionen) und an welchem Standort der Wind auf Ihrem Grundstück am besten genutzt werden kann, um den größtmöglichen Ertrag zu erzielen. Ebenfalls werden Informationen  zu Ihrem jährlichen Stromverbrauch und Strompreis für die anstehende Wirtschaftlichkeitsberechnung eingeholt, die auf Grundlage der Windpotenzialanalyse, durchgeführt durch ein unabhängiges Ingenieursunternehmen, erstellt wird. Mit beidem haben Sie eine solide Entscheidungsgrundlage für den Kauf einer Kleinwindenergieanlage.